Die besten Marktchancen im World Wide Web 2012

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) prophezeit, dass die weltweite wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone wenig Anlass zur Freude geben wird.  Eine Zahl sticht dabei besonders hervor: Man erwartet, dass 80% des diesjährigen Wachstums zugunsten der Schwellenmärkte ausfallen wird.

Die Schwellenmärkte machen etwa 50% des weltweiten BIP aus, aber sie wachsen erheblich schneller als die entwickelten Volkswirtschaften.  Das bedeutet für britische Unternehmen beispielsweise und stellvertretend für andere entwickelte Volkswirtschaften, dass es sich lohnen dürfte, das globale Internetmarketing als Vertriebsstrategie einzusetzen.

Während das BIP in den meisten Teilen Europas stagniert, wird für China ein Anteil am globalen Wirtschaftswachstum 2012 von 37,4% prognostiziert. Man erwartet, dass Indien einen Anteil von 12,4% und Lateinamerika von 9,5% verzeichnen wird.

In den 1980er Jahren betrug der Anteil der USA am weltweiten Wirtschaftswachstum noch etwa 21%, es wird aber mit einem Einbruch auf 10% in den Jahren 2010 bis 2013 gerechnet. Die angeschlagene Eurozone wird in diesem Jahr wohl mit einem negativen Ergebnisbeitrag von 2,1% rechnen müssen.

Aber das muss für britische Unternehmen, um auf unser Beispiel zurückzukommen, nichts Schlechtes bedeuten. Dieses Wachstum der Schwellenmärkte geht einher mit einer wachsenden Nutzung des Internets in Asien, Afrika und Lateinamerika. Heute ist es leichter – und viel kostengünstiger – als je zuvor, Märkte weltweit über das Internet zu erreichen.

Im November hat die Confederation of British Industry - der Verband der britischen Industrie - davor gewarnt, dass es viele Unternehmen versäumen, die Vorteile aufzugreifen, die ein Export in die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) sowie in die anderen schnell wachsenden Märkte, wie Türkei, Indonesien und Südafrika, bietet.

Zweifelsohne gibt es eine Menge Abnehmer auf der ganzen Welt. Der Export schottischen Whiskys steigt beispielsweise deshalb, weil Südkorea und Venezuela zu den größten Abnehmern gehören.  Die Zahlen der Food and Drink Federation - des Verbands der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie -  aus dem letzten Jahr bestätigen einen deutlichen Anstieg des Exports von hochwertigen Produkten nach China und Saudi Arabien. Und die britische Bekleidungsindustrie freut sich über eine wachsende Nachfrage aus Russland.

Für Unternehmen des Mittelstandes dürfte das Jahr 2012 ideal sein, um Überlegungen hinsichtlich des globalen Internetmarketings weiter reifen zu lassen. Die Übersetzung und Lokalisierung Ihrer Websites kann zu höheren Renditen führen und Herausforderungen in Gelegenheiten verwandeln.

tags: FLIM, fremdsprachiges Internet, Globalisierung

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